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Tischtennis Trainingsgeräte

Tischtennis als Gesundheits- und Breitensport zählt in Deutschland zu den Volkssportarten, den rund zehn Millionen Bürger in ihrer Freizeit ausüben.Seit 2003 ist Tischtennis die erste Spielsportart, die als Gesundheitssport durch das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) anerkannt ist. Diese Matches werden als schnellste Rückschlagspiele der Welt bezeichnet, denn auf einer Distanz von oft nur drei Metern prescht der Ball mit Spitzengeschwindigkeiten von rund 150 Stundenkilometern hin und her, in denen der jeweilige Spieler binnen weniger Bruchteile von Sekunden den Rückschlag ausführen muss.

Zum Üben und als Ausdauertraining stehen sogenannte Tischtennis Trainingsgeräte zur Verfügung. So zum Beispiel eine Ballmaschine – auch Ballroboter genannt. Dieses Gerät ist mit einem Fangnetz ausgestattet. Die darunter befindliche Schale fängt sämtliche ankommenden Matchbälle auf. Der Ballkopf der Ballmaschine hat die Aufgabe, dem Spieler die ankommenden Zelluloidbälle entgegenzuschleudern, wobei für jeden Trainierenden die individuelle Geschwindigkeit, Häufigkeit, Richtung und der Spin – also der Drehimpuls der Bälle – eingestellt werden kann. Somit hilft die Ballmaschine durch konsequentes Üben, gezielte Rückschläge ausdauernd und kraftvoll auszuführen.


Trainingsgeräte oder doch besser Trainingspartner?

Der Spieler sollte sich beim Trainieren nicht ausschließlich auf Tischtennis Trainingsgeräte verlassen, denn den echten Gegner können sie nicht ersetzen. Um die Schlagtechnik zu verfeinern, wird ein sogenanntes Topspinrad eingesetzt. Da kommen entweder käuflich erhältliche Räder (vergleichbar etwa mit einem Reifen vom Kinderroller) zum Einsatz.

Eine weitere Lösung wäre das Üben mithilfe eines normalen Fahrrades, das kopfüber auf den Lenker und Sattel gestellt wird. Ziel hierbei ist es, das Topspinrad durch zielgenaue Treffer des Spielers mit einer gewissen Schlagkraft anzutreiben. So kann der Spieler seine Trainingsergebnisse selbst überprüfen.


Das Returnboard

Ein weiteres Zubehör der Tischtennis Trainingsgeräte ist das Returnboard, auch Returnbrett genannt. Es wird an das Tischende montiert, wobei die Schräge individuell verstellbar ist und so ein begrenztes Einzeltraining ohne Ballmaschine ermöglich wird.

Durch ein Anderspositionieren des Returnbrettes schafft man es, die schnellen Schlagbälle beisammenzuhalten, die sonst über die Tischtennisplatte geschleudert werden und zeitaufwendig wieder eingesammelt werden müssen. Der Spieler kann hier am Returnboard aber auch hervorragend an seiner Beinarbeit feilen, die für einen reaktionsschnellen Schlagabtausch wichtig ist. Im Handel erhältliche Geschwindigkeitsmesser – auch Fahrradtachos genannt – helfen dem Spieler, seinen Trainingserfolg zu überprüfen.


Gewichtsschläger für Temposteigerung

Die Schnellkraft des Schlagarmes wird mit Hilfe von einem Gewichtsschläger gezielt trainiert. Ausgestattet mit normalen Belägen und einem sogenannten Schlägerholz – Einsatz von Metallplatten – erreichen sie das gewünschte Gewicht und damit die gewünschte Schlagkraft des Spielers. Diese Gewichtsschläger sollten jedem Trainierenden individuell angepasst werden, da hierbei zwar Maximalkraft, nicht aber die gewünschte Schnellkraft trainiert wird und somit auch Verletzungen nicht ausgeschlossen werden können. Eine Alternative zum Gewichtsschläger sind sogenannte Gewichtsmanschetten, die um den Unterarm gebunden werden. Hierbei wird auch das Handgelenk weniger belastet.

Bei dieser Methode muss darauf geachtet werden, dass die Hebelwirkung des Armes durch den Austausch des Gewichtsschlägers gegen eine Manschette kürzer ist und entsprechend das Gewicht der Manschette den jeweiligen Bedingungen angepasst werden muss.

Beachtet werden sollte auch, dass die Muskulatur des Handgelenkes bei der Methode mithilfe der Manschette nicht ausreichend gekräftigt wird. Hier hilft alternativ auch ein sogenannter Gelenk-Kreisel oder auch GyroTwister genannt, der im Handel erhältlich ist. Welche Methode jeweils vom Spieler angewandt wird, muss immer individuell entschieden werden, denn es gibt etliche weitere Möglichkeiten, Alltagsgegenstände oder ein Tischtennis Trainingsgerät mithilfe der Improvisation durch Trainer und Spieler in das Tischtennistraining einzubauen. Wenn es dem Erfolg – und natürlich auch der Gesundheit – dient, sollte alles erlaubt sein.

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